Die Feuerschale

Viele Menschen lieben es, im Sommer mit Freunden zu grillen und zusammen zu sitzen. Dabei kann man in den lauen Nächten noch lange auf der Terrasse oder im Garten sitzen und den Feierabend oder das Wochenende genießen. Wenn es aber etwas kühler werden sollte, dann finden es die Freunde sehr gemütlich, wenn eine kleine Wärmequelle vorhanden ist. Ein schönes Beispiel dafür ist die Feuerschale, die nicht nur als Wärmequelle dienen kann, sondern auch eine angenehme, romantische Atmosphäre verbreiten kann. Wenn in einer dunklen Nacht dieses Feuer sein Licht verbreitet, kann es schon romantisch zugehen.
Eine kulturell sehr alte und rustikale Art im Freien Feuer zu machen bietet sich mit der Benutzung einer Feuerschale. Man nannte diese Kohlebecken nach einer Befüllungsvariante. In der Antike pflegte man damit auch in Gebäuden zu heizen, wenn keine Unterflurdampfheizung – ein Merkmal von Reichtum – vorhanden war, vorausgesetzt der Raum hatte Zufluss an Frischluft und der Rauch konnte abziehen. Damals wie heute konnte eine Feuerschale Wärme spenden und beleuchten. Es liegt nahe, dass durch Einlage eines Rostgitters ein primitiver aber darum nicht minder wirksamer Grill eingerichtet werden konnte. Einen Teil der Geräte wird man auch heute so nutzen, wenn sie dafür ausgestattet sind.

Rückblicke in die Frühgeschichte

Wer sich in unserer Zeit eine Feuerschale anschafft und sie im Freien, meist auf Terrassen oder im Garten aufstellt, tut das um eine gewisse Atmosphäre zu schaffen. Das Betrachten von offenem Feuer hat für viele Menschen etwas Faszinierendes. Man blickt dabei sozusagen in die archaischen Zeiten der Menschheit zurück, aus der die mystische Bedeutung des Feuers auf uns gekommen ist. Seine reinigende wie zerstörerische Kraft machte es zu einem Bestandteil der ältesten Kulte. Tatsächlich waren darum Feuerschalen in vielen Religionen in Tempeln aufgestellt und haben bei Ritualen eine Rolle gespielt. Ein bisschen Flair dieser Art können Sie sich zuhause auch schaffen durch das Anzünden einer oder mehrerer Feuerschalen, vorzugsweise in der Abenddämmerung, etwa bei einem Gartenfest oder gemütlichen Zusammensein. Für Kinder ist eine Feuerschale übrigens immer ein großes Highlight. Besonders wenn man vielleicht noch farbige Flammen in die Schale zaubert.

Feuerschalen aus unterschiedlichem Material

Feuerschale im Garten mit HolzIn der einfachsten Form ist eine Feuerschale einfach nur ein flacher Behälter auf einem Gestell in welchem Holz oder Kohle verbrannt wird. Stahl oder besser noch Edelstahl sind die haltbarsten Materialien für die Fertigung einer Feuerschale es kommen aber auch tönerne Schalen in Frage, die jedoch nicht ganz bruchsicher sind – das Verbrennen von Kohle geht auch über ihre Kräfte. Sie dürfen auch nicht bei Frost im Freien gelassen werden, da das einfrierende Wasser in ihren Kapillaren zu einer sprengenden Wirkung gelangen kann – Risse und Sprünge sind die Folge. Damit wäre die tönerne Feuerschale nicht mehr betriebssicher. Rein optisch wirkt sie aber noch ursprünglicher, archaischer als das eine metallene Schale je tun könnte.

Eine weitere Variante ist eine Schale aus massiven Gusseisen gefertigt. Die Gusseisen Feuerschalen besitzen ein recht hohes Gewicht und sind bruchanfälliger als die Stahl Variante.

Als Zubehör oder bei manchen Feuerschalen schon dabei, bietet sich eine Funkenhaube an, die verhindert den unkontrollierten Funkenflug.

Die Feuerschale als Grill verwenden

Wer es nicht nur romantisch mag, sondern auch praktisch veranlagt ist, der kann die Feuerschale als Grillvorrichtung nutzen. Da es für die unterschiedlichen Feuerschalen auch diversen Zubehör gibt, ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, eine Schale mit einigen Handgriffen in einen kleinen Grill umzuwandeln. Dann haben die Freunde und der Gastgeber einen wundervollen Abend vor sich, denn für die meisten Menschen gehört das Grillen zu einem festen Bestandteil eines Abends, wenn man mit Freunden zusammen sitzt. Am beliebtesten sind hier Ständer die neben der Feuerschale stehen und der Grillrost hängt über der Feuerstelle.

Bevorzugt wird oftmals auch ein modernes Design in Verbindung mit einem feuerfesten und robusten Ausführungsmaterial. Auch der Schutz des Unterbodens spielt eine immer größere Rolle, denn niemand möchte Brandflecke im Terrassenboden finden.

Standfeste Feuerschalen

Ihre Standfestigkeit ist mitunter das wichtigste Charakteristikum einer Feuerschale -je höher die Beine, desto geschützter ist der Untergrund vor Hitze. Und es versteht sich von selbst, dass die Beine weit genug abspreizen, um ein Umkippen unmöglich zu machen. Die weiter entwickelte Feuerschale wird einen Rost in ihrer Mitte haben, um Asche unter dem Feuermaterial zu sammeln. Tragegriffe erleichtern das Aufstellen oder Umstellen, auch wenn sie noch nicht ganz erkaltet ist. Die aufwendigeren Modelle besitzen sowohl Aufsatzgrill als auch eine metallene Gitterhaube gegen Funkenflug. Am haltbarsten überhaupt sind die Modelle aus Edelstahl, denen weder hohe, noch tiefe Temperaturen, noch Rost etwas anhaben können. Generell sollte auf ein hohes Eigengewicht geachtet werden, damit die Feuerschale nicht wackelt und letztendlich nicht umkippen kann.

Holz ist das beste Brennmaterial

Am ehesten wird man Holzscheite in einer Feuerschale verbrennen wollen. Sie riechen am besten (sogar Holz für die Feuerstellenach Holzart verschieden), geben interessante Knack- und Knallgeräusche während des Abrennens durch die Flammen von sich und zerfallen sehr spektakulär in Einzelbrocken im fortgesetzten Stadium. Das lädt zum Betrachten und Sinnieren ein. Selbst die Glut ist ‚pittoresker‘ als die von Kohle, welche ja meist von einer Ascheschicht umgeben ist und selten an Lebhaftigkeit an die Glut des verkohlenden Holzes herankommt. Der Vorteil von (Holz)Kohle liegt darin, gleichmäßiger und dauerhafter Hitze abzugeben und es bedarf auch weniger der Aufsicht. Die Lichtausbeute bei Verwendung von Kohle ist weit geringer als bei lodernden Flammen an den Holzscheiten.

Massive und langlebige Ausführungen der Feuerschale können im Online Shop bestellt und bequem nach Hause geliefert werden. Der Aufbau ist denkbar einfach. Häufig sind die Schalen schon montiert oder es müssen noch die Beine an der Feuerschale angebracht werden.